Die Weststadtkonferenz

Hintergrund...

Auf Initiative des Kulturzentrums musa e.V. trafen sich 1995 erstmals Initiativen und soziale Einrichtungen der Weststadt zum Zweck des gegenseitigen Kennenlernens; seitdem finden monatliche Treffen statt, in denen Projekte organisiert, Erfahrungen ausgetauscht, Probleme erörtert und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Die engagierten Mitgliedsinitiativen sind heute: die beiden Kindertagesstätten im Stadtteil, die Anlaufstelle für Strafentlassene, die Sozialen Trainingskurse für straffällig gewordene Jugendliche, das Frauenhaus, das Jugendzentrum, zwei Kirchengemeinden, das Kinderheim, ein Sportverein, die Jugendhilfe Göttingen, die Naturfreunde, das Stadtteilbüro und das Kulturzentrum musa.

Gegenüber anderen problematischen Stadtteilen ohne Begegnungsstätten hat die Weststadt den Vorteil, dass das Kulturzentrum musa nicht nur seit vielen Jahren Veranstaltungstechnik,  technisches Personal und seine Bühne für Stadtteilprojekte zur Verfügung stellt, sondern auch die Weststadtkonferenz im Bereich Öffentlichkeitsarbeit mit Know-how unterstützt. Seit der Gründung der Weststadtkonferenz koordiniert das Kulturzentrum musa die Treffen, erledigt Verwaltungsarbeiten und übernimmt die Trägerschaft für Bühnenprojekte.

Die Weststadtkonferenz hat sich zum Ziel gesetzt, zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in diesem schwierigen Stadtteil beizutragen und verfügt mittlerweile über mehr als zehnjährige Erfahrungen bei der Durchführung soziokultureller Projekte. Die erfolgreichsten Produktionen der Weststadtkonferenz sind der Kurzfilm „Das Oma-Problem“ (2004) mit mittlerweile 4,3 Millionen Aufrufen bei der Internetplattform Youtube und das Jugendmusical „Who’s online?“ (2010), Gewinner des vom Bundeswirtschaftsministerium ausgelobten Preises „Wege ins Netz“ im Jahr 2011 und Nominierter des "klicksafe Preises für Sicherheit im Internet 2011" im Rahmen des Grimme Online Awards 2011.